OWASP sammelt mit dem Top 10 for Large Language Model Applications die wichtigsten Risiken rund um LLM-Anwendungen. Die Liste zeigt klar: KI-Sicherheit beginnt nicht erst bei großen Tech-Teams. Sie beginnt dort, wo du KI in deinen Alltag holst.
Warum das für Selbstständige relevant ist
Viele nutzen KI heute für Texte, Angebote, Recherche, Planung, Kund:innenkommunikation oder Automatisierung. Genau da entstehen neue Fragen: Welche Daten darf ich eingeben? Was passiert, wenn KI falsche Inhalte liefert? Und wie verhindere ich, dass ein Tool mehr darf, als es sollte?
Du musst keine Security-Expertin werden. Du brauchst ein klares Grundverständnis und ein paar Gewohnheiten, die dich im Alltag schützen.
Die wichtigsten Risiken, einfach übersetzt
Prompt Injection bedeutet: Fremde Inhalte können KI dazu bringen, Anweisungen zu ignorieren oder Daten preiszugeben. Ungeprüfte Ausgaben bedeuten: KI-Ergebnisse sollten nicht direkt in Websites, E-Mails oder Systeme übernommen werden.
Dazu kommen sensible Daten, zu viel Tool-Zugriff, Übervertrauen und unsichere Datenketten über Plugins oder Erweiterungen.
- Keine vertraulichen Kund:innendaten eingeben, wenn die Datenverarbeitung unklar ist.
- KI-Ergebnisse als Entwurf behandeln, nicht als fertige Wahrheit.
- Automatische Aktionen immer begrenzen und freigeben.
- Experimente von echten Kund:innenprojekten trennen.
Was KI-Bar daraus macht
In Workshops, Sprints und Setups geht es deshalb nicht nur um schöne Prompts. Es geht darum, KI so einzubauen, dass sie nützlich bleibt: mit klaren Grenzen, prüfbaren Ergebnissen und Abläufen, die zu deinem Business passen.



